Winterputz: So machen Sie Ihre Wohnung fit für den Winter

winterputz mit mutter und kind

Die kalte Jahreszeit kommt in großen Schritten, die Tage werden kürzer und schon sehnt man sich nach gemütlichen warmen Abenden Zuhause. Und wo fühlt man sich wohler als in einer aufgeräumten, sauberen Wohnung? Also geht es an den sogenannten Winterputz, welcher das eigene Heim wieder wohlig-sauber erscheinen lässt.

Wir zeigen Ihnen einen einfachen 3-Schritte-Winterputzplan bestehend aus den Säulen „Putzen“, „Aussortieren“ und „Heizüberprüfung“, damit die kuscheligen Winterabende kommen können.

1. Was ist unter einem Winterputz zu verstehen?

Wenn die Tage schneller vergehen und die Zeit Zuhause sich summiert, so möchten die meisten Menschen den Winter in einer sauberen Wohnung verbringen. Die Sommermonate sind geprägt von langen Nächten, wo man in der Regel mehr Zeit draußen als in den eigenen vier Wänden verbringt.
Kommt der Winter dann immer näher, muss auch die Wohnung fit gemacht werden. Auch ist der Winterputz eine tolle Gelegenheit für neue Anfänge:

  • Angesammelte Gegenstände aussortieren,
  • längst überfällige, alte Kleidung in den Kleidercontainer bringen
  • oder sich von unschönen Erinnerungen trennen.

Zum Winterputz gehört neben dem Putzen der Wohnung ebenfalls das Aussortieren, Instandhaltung und die Überprüfung des Heizkörpers.

Winterputz vor dem Umzug: Auch vor dem Umzug in eine neue Mietwohnung kann sich ein Winterputz im alten Heim lohnen. Dann sollte man sich von altem Ballast befreien und nur noch die mit den liebsten Gegenständen ins neue Zuhause einziehen. Vier neue Wände findet man zum Beispiel bei GCP, denn GCP vermietet und verwaltet deutschlandweit Mietwohnungen.

Fenster putzen, Staub beseitigen, Wäsche waschen, Heizungsüberprüfung – das alles klingt nach einer Menge Arbeit, aber in der waesche-waschen.de-Redaktion haben wir Ihnen hier die Vor- und Nachteile eines Winterputzes gegenübergestellt:

  • Aussortieren wirkt sich gut auf den mentalen Zustand aus
  • Mehr Platz wird geschaffen
  • Heizkosten können getilgt werden
  • Erkältungen können vorgebeugt werden
  • der Zeitaufwand ist wesentlich größer
  • zum Teil mit Kosten verbunden
frau putzt

Putzen macht glücklich!

Zu Bedenken ist jedoch, dass die Nachteile den Vorteilen nicht das Wasser reichen können und gerade das Wohlbefinden im eigenen Heim positiven Einfluss auf die Psyche hat. Der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e.V. (IKW) hat im Jahre 2016 eine Studie zum Thema Putzen rausgebracht, wo deutliche Ergebnisse zum Vorschein kamen. Putzen hat einen tiefenpsychologischen Einfluss auf uns. Das Zuhause gilt für viele Menschen als Rückzugsort, welcher Zuflucht bietet aus dem stressigen Alltag. Das Aufräumen gibt einem das Gefühl von Kontrolle und Vertrautem, was sich positiv auf unseren mentalen Zustand auswirkt. Das geordnete Zuhause soll uns das Gefühl geben, dass unser Alltag besser bewerkstelligt werden kann.

2. Putzen, Aussortierung und die Heizung: Die Wohnung in 3 Schritten winter-fit machen

In unserem stressigen und schnelllebigen Alltag kann es sehr schwer fallen, die Wohnung noch zusätzlich zu putzen und Instand zu halten, wenn man keine kleine Struktur in den Winterputz bringt. In der waesche-waschen.de-Redaktion haben wir Ihnen hier in 3 Tipps eine Anleitung verfasst, wie Sie die vier Wände winter-fit bekommen, ohne sich dabei zu stressen.

2.1. Das große Putzen

Beim Putzen können Sie in verschiedenen Weisen vorgehen, ob Sie jeden Raum einzeln bearbeiten oder die anliegenden Arbeiten in allen Räumen nach und nach erledigen. Wichtig ist, dass Sie genau im Kopf haben, was Sie gerne sauber machen wollen.

Ein Tipp der waesche-waschen.de-Redaktion:  Schreiben Sie sich doch eine To-Do-Liste mit Stift und Papier. So verlieren Sie nicht die Übersicht und können sich zudem freuen, wenn Punkte abgehakt werden.

  1. Am besten fangen Sie mit dem gröbsten an, das heißt erstmal: Aufräumen. Stellen Sie die Schuhe wieder in den Schuhschrank, hängen die Jacken auf, die nur über den Stuhl gelegt wurden, sammeln Sie die dreckige Wäsche ein und widmen sich danach herumliegenden Verpackungen oder Papier, welches in den Müll kann – achten Sie hier bitte auf die Mülltrennung.
  2. Staubsaugen und Staubwischen: Beginnen Sie mit dem Staubsaugen des Zimmers und Staubwischen der Regale oder Kommoden. Dieser Schritt wird Ihnen zeigen, wo unter dem losen Staub etwas hartnäckigerer Schmutz versteckt sein könnte.
  3. Hartnäckigen Schmutz entfernen: Im nächsten Schritt können Sie Regale und Oberflächen feucht abwischen und richtig reinigen.
  4. Keine Stelle vernachlässigen: Denken Sie beim Abputzen mit einem Tuch oder Lappen ebenfalls an Stellen wie zum Beispiel den Heizkörper, die Fensterbretter oder den Herd. Gerne werden diese Stellen beim Putzen vernachlässigt. 
  5. Polstermöbel reinigen: Für Möbelstücke, welche nicht mal eben in die Waschmaschine gesteckt werden können, wie die Couch oder Ihre Matratze, gilt, dass Sie mit einem Frischespray ab und zu die Couch oberflächlich einsprühen können. Diese töten Bakterien und neutralisieren die verschiedenen Gerüche, die entstehen können. Bett und Sofa können auch mal gründlich abgesaugt werden.

Arbeiten Sie effizient: Während Sie mit einem Reinigungstuch oder einem Lappen durch die Wohnung gehen, können Sie angestaute Wäsche bereits in die Waschmaschine tun. Auch der Geschirrspüler kann parallel schon mal seine Arbeit erledigen. 

2.2. Das Aussortieren: Seien Sie rigoros!

kleidung aussortieren

Seien Sie beim Aussortieren konsequent.

Wann haben Sie das letzte Mal Ihren Kleiderschrank aussortiert? Wahrscheinlich ist es schon eine Weile her und müsste dringend wieder gemacht werden. Überlegen Sie sich, was wirklich noch angezogen wird und welche Kleidungsstücke wohl eher als Schrankleichen bezeichnet werden können.

Oft nimmt man sich doch wieder vor das ein oder andere Kleidungsstück endlich wieder zu tragen. Doch wir empfehlen: Alles, was Sie die letzten 12 Monate nicht getragen haben, kommt weg. 

„Weg“ muss jedoch nicht zwingend „in den Müll“ heißen. Kleidungsstücke, die noch gut in Schuss sind, können Sie auch im Second-Hand-Laden oder bei der Altkleidersammlung abgeben. Über Flohmärkte, Second-Hand-Apps o.ä. können Sie auch versuchen aus der alten Lieblingsjacke noch ein paar Pfennig für die nächste Shoppingtour zu erwirtschaften.

Kaputte Kleidung, welcher von keinem mehr getragen werden können, gehört in den Mülleimer.

Doch bei der Kleidung sollte bei einem ordentlichen Winterputz nicht Halt gemacht werden: Auch sollten Sie Bücher, DVDs oder CDs aussortieren. Kinderbücher und -CDs können zum Beispiel in Kindergärten zum Teil abgegeben werden oder aber gerne in Bibliotheken. Ein weitere Anlaufpunkt, bevor zum Mülleimer gegriffen wird, ist ein Flohmarkt, wo Sie Ihre aussortierten Sachen verkaufen können.

Um langfristig Ordnung zu halten, verbannen Sie die „Krims-Kram-Schublade“ aus Ihrer Wohnung! Nur wenn jeder Gegenstand bei Ihnen einen festen Ort hat, kann Unordnung vorgebeugt werden. Alte Schuhkartons helfen dabei, große Fächer in Kleiderschrank und Co. zu organisieren.

2.3. Die Heizungsüberprüfung

heizen im winter

Sie sollten Ihre Heizung regelmäßig von Fachpersonal prüfen lassen.

Damit in den frostigen Monaten nicht die Heizung auf einmal ausfällt und Sie im Kalten sitzen bleiben, sollten Sie Ihre Heizung überprüfen lassen – und das am besten von Fachpersonal. Als gewählten Zeitpunkt für diese Überprüfung eignen sich September bis Mitte Oktober, da man in diesen Monaten häufig noch ohne tägliches Heizen auskommt.

Getestet bei einer Überprüfung werden

  • die Abgaswerte,
  • die Elektronik,
  • Dämmungen der Rohrleitung etc.,

wonach der Firma des Vertrauens entweder grünes Licht für einen warmen Winter gibt oder aber schildert, wo Mängel zu erkennen sind, welche Sie sofort austauschen sollten.

Ebenfalls interessant sind die Temperaturen, welche in den einzelnen Räumen der Wohnung herrschen sollten im Winter. Dabei beachten Sie, dass eine vollaufgedrehte Heizung nicht den Raum schneller erwärmt, sondern lediglich die Höchsttemperatur ansteigt, auf welche der Raum erhitzt werden soll.

Eine Mindesttemperatur im Winter liegt etwa bei 18 Grad in jedem Raum, wobei Räume, welche häufiger gewohnt werden auf mindestens 22 Grad geheizt sein sollten. Nur das Bad bildet die Ausnahme, wo es bis zu 24 Grad sein dürfen. Mit einem überprüften Heizkörper und kontrolliertem Heizen können Sie auch Ihre Heizkosten schmälern.

Bei Abwesenheit und in der Nacht sind etwa 17 Grad in der Wohnung ausreichend, sodass eine Grundwärme bereits besteht, wenn Sie wieder aktiv sind, aber keine unnötigen Heizkosten verursacht werden.

3. Weitere Wintertipps: So lüftet man richtig in der kalten Jahreszeit

kondenswasser scheibe

Sehen Ihre Fenster so aus, wird es Zeit ordentlich zu lüften.

Während es wohlig warm ist im Raum, kann es unter Umständen zur Schimmelbildung an den Fenstern kommen. Die Fensterscheibe ist wesentlich kälter als die Lufttemperatur im Raum, was dazu führen kann, dass die Fensterscheiben beschlagen und somit Kondenswasser von den Scheiben fließt. Wird es zu feucht an den Wänden um die Fenster, so entsteht Schimmel.

Die einfachste Möglichkeit Schimmel vorzubeugen, ist regelmäßiges Lüften. Das verhindert, dass die Temperaturunterschiede zu groß werden und es kommt zu keinem Beschlagen der Fenster. Im Winter sollten 4 bis 5 Mal pro Tag stoßlüften. Unter diesem Begriff versteht man das Lüften durch das komplette Öffnen der Fenster im Raum, und das für etwa 15-20 Minuten jedes Mal. Keine Sorge, in der Nacht können die Fenster unbesorgt geschlossen bleiben.

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