Kunststoff reinigen: Tipps und Tricks für weißen Kunststoff

weiße Gartentische und -stühle auf einer Wiese
  • Wenn Sie regelmäßig Kunststoff reinigen, vergilbt er nicht.
  • Es gibt Kunststoffreiniger und auch Hausmittel, die geeignet sind.
  • Sorgfältige Pflege sorgt für makelloses Aussehen der Kunststoffgegenstände.

Möchten Sie Kunststoff reinigen, gewöhnen Sie sich am besten an eine gewisse Regelmäßigkeit. So sorgen Sie dafür, dass weißes Plastik tatsächlich auch weiß bleibt. Wie Sie verschmutzten Kunststoff richtig putzen und pflegen, sodass er lange wie neu aussieht und worauf Sie bei der Reinigung dringend verzichten sollten, erfahren Sie hier.

1. Regelmäßige Reinigung beugt Vergilben vor

weißer Lichtschalter an roter Wand

Lichtschalter benutzen wir täglich mehrmals, übersehen sie aber häufig beim Putzen.

Wenn Sie in regelmäßigen Abständen Ihre Gegenstände aus Kunststoff reinigen, vergilben diese gar nicht erst. Ihre Gartenmöbel etwa sollten Sie einmal die Woche mit einem feuchten Lappen abwischen. So entfernen Sie oberflächlichen Schmutz und heben die elektrostatische Ladung auf, die Staub anzieht.

Oberflächen im Haus und Gegenstände wie Lichtschalter oder Steckdosenummantelungen können Sie einmal im Monat mit etwas Seifenlauge reinigen. Nehmen Sie Schalter und Ummantelungen dafür von der Wand. So kommen Sie mit dem Wasser dem Stromkreis nicht zu nahe und sorgen auch nicht für eine Überschwemmung.

Tipp: Die regelmäßige Reinigung verhindert, dass der Schmutz sich tief im Kunststoff festsetzt und ihn verfärbt.

2. Den Kunststoffreiniger verwenden Sie nach Anleitung

Frau mit Gummihandschuh hält Eimer voller Putzmittel

Kunststoffreiniger sind zwar explizit zur Reinigung von Plastik hergestellt worden, oft aber dennoch ziemlich scharf.

Kaufen Sie spezielle Produkte, weil Sie Kunststoff reinigen möchten, enthalten diese immer auch eine Anleitung dafür, wie Sie sie benutzen sollten. Besonders wichtig ist hier, dass Sie sich an die vorgegebene Einwirkzeit halten. Die Reinigungsmittel sind zwar passend auf Plastik zusammengestellt, oft aber auch ziemlich scharf. Daher spülen Sie sie nach der angegebenen Zeit wieder ab, sonst können die intensiven Wirkstoffe die Oberflächen unter Umständen beschädigen.

3. Es gibt eine ganze Reihe Tipps zu Hausmitteln

Meistens ist es gar nicht nötig, dass Sie ein spezielles Reinigungsmittel anschaffen. Viele Hausmittel finden sich in so gut wie jeder Wohnung, und die Reinigung gelingt ähnlich wie mit den Kunststoffreinigern. Für die Umwelt sind die meisten dieser Pflegemittel aus dem eigenen Haushalt auch verträglicher.

3.1. Essig und Zitrone wirken zuverlässig bei leichten Verschmutzungen

Essig, Zitrone und Putzhandschuhe auf lachsfarbenem Grund

Essig und Zitrone sind schonende Mittel, mit denen Sie Kunststoff reinigen können.

Nachdem Sie den zu reinigenden Kunststoffgegenstand mit lauwarmem Spülwasser vorgereinigt haben, mischen Sie ebenfalls lauwarmes Wasser mit Essig oder Zitrone. Fünf Teile Wasser auf einen Teil Essig oder ein paar kräftige Spritzer Zitrone reichen meist aus. Putzen Sie den Gegenstand gründlich mit einem weichen Lappen aus Baumwolle oder Mikrofaser, den Sie in der Mischung getränkt haben. Gehen Sie dabei in kleinen, kreisenden Bewegungen vor. Danach spülen Sie alles mit klarem Wasser ab.

3.2. So können Sie Kunststoff reinigen bei hartnäckigen Verschmutzungen

Manchmal müssen Sie Kunststoff reinigen, der hartnäckige Flecken aufweist. Hier helfen Hausmittel wie:

  • Backpulver
  • Waschsoda
  • Natron
  • Zahnpasta
  • Schmutzradierer

Backpulver, Waschsoda, Zahnpasta oder Natron geben Sie auf einen feuchten, weichen Lappen und reiben den Fleck damit weg. Den Schmutzradierer verwenden Sie nach Anleitung – auch er lässt die Flecken verschwinden.

Achtung: Probieren Sie diese Mittel erst an einer versteckten Stelle aus: Sie könnten dem Kunststoff den Glanz nehmen!

3.3. Nur im Notfall hilft auch Backofenreiniger

Sehr stark verschmutzte Kunststoffe, die zum Beispiel lange Nikotin ausgesetzt gewesen sind, können Sie auch mit Backofenreiniger aufbereiten. Diesen sollten Sie allerdings nur im absoluten Ausnahmefall anwenden, da das scharfe Mittel den Kunststoff angreifen kann. Allerdings wird er nach dem Putzen auch wirklich wieder weiß, wie dieses Video zeigt:

3.4. So werden Sie Klebereste wieder los

Wenn Sie zum Beispiel von Ihrem Fensterrahmen aus PVC ein Fliegengitter abnehmen, können Klebereste aus dem Kunststoff zurückbleiben. Diese können Sie, wenn Sie eines dieser Mittel im Haus haben, mit acetonfreiem Nagellackentferner tränken oder mit WD40. Nach fünf Minuten Einwirkzeit sollten sie sich mit einem feuchten Lappen entfernen lassen.

4. Auf diese Putzmittel und -gegenstände verzichten Sie besser

Schwamm, Bürste und Scheuermilch

Schwämme, Scheuermilch und harte Bürsten verwenden Sie besser nicht, wenn Sie Kunststoff reinigen.

Möchten Sie Kunststoff reinigen, sollten Sie nur weiche Lappen aus Baumwolle oder Mikrofaser verwenden. Ein harter Schwamm oder eine kratzige Bürste können feine Kratzer auf der Oberfläche hinterlassen, und in diesen setzt sich der Schmutz nur umso schneller fest. Aus dem gleichen Grund benutzen Sie auch keine Scheuermilch und auch keine stark sauren oder alkalischen Powerreiniger: Kunststoff verlangt eine sanftere Pflege, wenn er ansehnlich bleiben soll.

5. Autopolitur ist ein gutes Pflegemittel für Kunststoff

weiße Stühle lehnen an weißem Tisch mit Blumen in der Mitte

Weiße Kunststoffmöbel, die Sie mit Autopolitur pflegen, lassen den Regen abperlen.

Wenn Sie Kunststoff reinigen, können Sie ihn im Anschluss auch pflegen – zum Beispiel Ihre Gartenmöbel aus Plastik, die bei jedem Wind und Wetter draußen stehen. Als gute Pflege dafür hat sich Autopolitur erwiesen: Sie zaubert einen schönen Glanz auf die Gegenstände und lässt beim nächsten regen die Wassertropfen an der Oberfläche abperlen. Geben Sie einfach etwas davon auf ein weiches Tuch und polieren Sie damit die Möbel.

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