Wie wäscht man Handtücher? Mit diesen Tipps können Sie Handtücher waschen

Handtücher-waschen-Ratgeber
  • Trennen Sie weiße und bunte Handtücher voneinander und waschen Sie sie separat. So schonen Sie die Farben.
  • Waschen Sie Ihre Handtücher am besten bei 60 °C. Viele Bakterien und Viren sterben bei dieser Temperatur ab.
  • Um besonders weiche Handtücher zu erhalten, geben Sie sie in den Wäschetrockner.

Handtücher dürfen in keinem Haushalt fehlen. Die praktischen Alleskönner dienen als Dusch-, Bade- oder Saunatuch. In der Küche nutzen wir Trockentücher und für die Gesichtswäsche den Waschlappen. Aufgrund der Vielzahl an Verwendungsmöglichkeiten sollten Sie Ihre Handtücher regelmäßig waschen.

Welche Temperatur ist nötig? Wie oft sollten Sie Ihre Handtücher waschen und welche Tipps sorgen für besonders weiche Handtücher?

In unserem Ratgeber erhalten Sie Informationen über das ideale Waschprogramm, das passende Waschmittel sowie die Entfernung von hartnäckigen Flecken.

1. Handtücher sortieren, um Farben zu schonen

Handtücher waschen 60 Grad Celsius

Waschen Sie weiße Handtücher getrennt.

Wenn Sie Ihre Handtücher waschen, müssen Sie sich in der Regel keine Gedanken machen, dass Sie sie beschädigen. Handtücher sind sehr robust und sollten häufiges Waschen ohne Probleme aushalten. Für ein optimales Ergebnis ist es allerdings sinnvoll, nach Farben zu sortieren:

  • weiße Handtücher
  • bunte und dunkle Handtücher

Wenn Sie neue Handtücher das erste Mal waschen, sollten Sie diese separat waschen. Häufig befinden sich noch einige chemische Farbstoffe in den Fasern neuer Handtücher. Diese können sich beim Waschen in der Maschine mit den Fasern anderen Handtücher verbinden, sodass es zu Verfärbungen kommt.

Nutzen Sie für bunte Handtücher am besten ein Colorwaschmittel. So bleiben die kräftigen Farben möglichst lange erhalten. Für weiße Wäsche können Sie hingegen zu Vollwaschmittel greifen. Optische Aufheller und Bleichmittel sorgen dafür, dass Ihre weiße Wäsche weiß bleibt.

Falls Sie alle Handtücher gemeinsam waschen, kommt es vor, dass sich mit der Zeit ein Grauschleier auf weißen Handtücher bildet.

Tipp: Haben Sie nicht genügend weiße oder bunte Handtücher und möchten Ihre Maschine füllen, können Sie diese zusammen mit Ihrer Bettwäsche waschen.

2. Das optimale Programm zum Handtücher waschen

Handtücher waschen 95 Grad Celsius

Wählen Sie ein Waschprogramm für Koch- und Buntwäsche aus.

Handtücher kommen Ihnen näher als die meisten anderen Textilien. Beim Abtrocknen nach dem Duschen landen zahlreiche Hautschuppen und Bakterien im Badetuch. Um dieses wieder sauber zu bekommen, sollten Sie es am besten bei 60 °C waschen.

Ab dieser Temperatur werden die meisten Keime, Bakterien und Viren beseitigt. Bei akuten Krankheiten oder im öffentlichen Bereich sollte die Waschtemperatur bei 90 oder 95 °C liegen. Für den Hausgebrauch ist dies jedoch nicht nötig, sagt ein Bericht des Bundesinstituts für Risikobewältigung. So sparen Sie jede Menge an Energiekosten.

Stellen Sie bei Ihrer Waschmaschine ein Programm für Koch- und Buntwäsche ein. Bei dieser Einstellung ist die mechanische Beanspruchung relativ hoch. Zudem schleudert die Maschine mit einer sehr hohen Drehzahl von 1400 oder 1600 Umdrehungen pro Minute.
Da Handtücher in der Regel aus Baumwolle bestehen, ist dies für die Fasern Ihres Handtuchs kein Problem.

Je höher die maximale Drehzahl liegt, desto trockener kommen Ihre Handtücher aus der Maschine. Dies erspart Ihnen beim anschließenden Trocknen Zeit und Energie.

Allenfalls spezielle Microfasertücher vertragen diese Temperatur- und Programmeinstellung nicht. Für alle anderen Hand-, Dusch-, Trockentücher oder auch Waschlappen sollten Sie diese Einstellung wählen.

Achtung: Falls Sie einmal bei mehr als 60 °C waschen möchten, verwenden Sie kein Color-, sondern Vollwaschmittel. Colorwaschmittel eignen sich nur für die Wäsche bei maximal 60 °C.

3. Handtücher trocknen – so werden sie schön weich

Wieso werden Handtücher beim Trocknen hart?

Beim Waschgang in der Maschine werden die Fasern des Handtuchs stark beansprucht und liegen kreuz und quer. Wenn Sie die Wäsche in diesem Zustand trocknet, verfestigen sich die Strukturen, wodurch sich das Handtuch hart anfühlt. Vermeiden lässt sich dies durch eine kontinuierliche Bewegung beim Trocknen.
Begünstigt wird das Phänomen der sog. Trockenstarre durch hartes Wasser, welches sehr kalkhaltig ist.

Handtücher kommen geschmeidig aus der Waschmaschine. Im Anschluss trocknen Sie sie über dem Wäscheständer und schon ist das flauschige Handtuch hart wie ein Brett. So geht es vielen Menschen täglich und es wird zur Flasche mit Weichspüler gegriffen.

Bitte verbannen Sie Weichspüler komplett aus Ihrem Repertoire für Waschmittel. Wenn Sie Weichspüler verwenden, bildet sich ein Schutzfilm, der sich über die Fasern Ihres Handtuchs legt. Weichspüler enthält oftmals Weichmacher und diverse Duftstoffe, die im Verdacht stehen, Allergien auszulösen.

Abgesehen von Ihrer Gesundheit, sowie dem negativen Einfluss auf die Umwelt wird die Saugfähigkeit Ihrer Handtücher verringert. Wenn Sie auf Weichspüler setzen und Ihre Handtücher waschen, dauert das Abtrocknen das nächste Mal deutlich länger.

Zudem reiben Sie sich den Schutzfilm, der dafür sorgt, dass sich die Fasern des Handtuchs weich anfühlen, direkt auf die Haut.

Es geht jedoch auch einfach. Stecken Sie Ihre frisch gewaschenen Handtücher in den Trockner und Ihre Handtücher fühlen sich so weich an, als hätten Sie Weichspüler genutzt. Wenn Sie keinen Wäschetrockner benutzten, sollten Sie Ihre Wäsche, wenn es geht, im Freien trocknen.

Die kontinuierliche Bewegung sorgt dafür, dass das Handtuch nicht hart wird. Am besten eignen sich also windige Tage zum Handtücher waschen und trocknen. Achten Sie beim Zusammenlegen der Handtücher darauf, diese noch einmal kräftig zu schütteln.

Tipp: Besonders energiesparend sind Wärmepumpentrockner. Im Gegensatz zu einem Kondenstrockner wird die erwärmte Luft innerhalb eines Kreislaufs immer wieder genutzt. Für das erneute Erwärmen wird somit weniger Energie benötigt.

4. Wichtige Fragen und Antworten – FAQs

Wie oft sollte ich Handtücher waschen?

Da Handtücher sehr oft genutzt werden, ist es ratsam, diese mindestens zweimal pro Woche zu wechseln. Wer jeden Tag duscht, sollte sein Duschtuch etwa nach dreimaliger Benutzung in die Waschmaschine stecken.

Wie wäscht man Handtücher, wenn sie trotz Waschen stinken?

Tricks zum richtig Waschen

Oft liegen unangenehme Gerüche an der Maschine selbst.

Dass Handtücher nach dem Waschen stinken, liegt meist an folgenden Faktoren.
Zum einen wird zu wenig Waschmittel benutzt, sodass die Reinigungswirkung nicht ausreicht, um die Bakterien zu beseitigen. Dies ist ebenfalls häufig zu beobachten, wenn bei zu geringer Temperatur gewaschen wird.

Zum anderen riechen Handtücher muffig, wenn die Waschmaschine selbst keim- und bakterienbelastet ist. Wischen Sie die Gummidichtungen daher regelmäßig ab und lassen die Tür der Maschine nach dem Handtücher waschen offen stehen, damit die Feuchtigkeit abtrocknen kann.

Zusätzlich sollten Sie die Waschschublade, in welche Sie das Waschmittel einfüllen, alle paar Wochen entnehmen und kurz durchspülen. Wenn Sie nun noch mindestens einmal im Monat bei 60 °C waschen, ohne den Eco-Modus zu aktivieren, sollten Ihre Handtücher nicht mehr schlecht riechen.

Macht es Sinn Handtücher zu bügeln?

Nein, durch die Anwendung von hoher Hitze werden die Fasern des Handtuchs plattgedrückt. Dies führt dazu, dass die Fasern weniger Wasser aufnehmen können. Die Saugfähigkeit, die bei der Verwendung eines Handtuchs elementar ist, verringert sich.

Wie lassen sich starke Verschmutzungen beseitigen?

Weiße Handtücher können Sie zusätzlich mit Bleichmitteln behandeln, um Verfärbungen zu entfernen. Die meisten Handtücher können Sie zudem auch bei sehr hohen Temperaturen von 95 °C waschen, um festsitzenden Schmutz zu entfernen. Bei speziellen Flecken sehen Sie sich unsere Artikel zum Bereich Flecken entfernen an.

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