Die Kleidung in den Waschsalon: Das müssen Sie bei Wäschereien beachten

Waschsalon-Ratgeber
  • Heutzutage verfügt beinahe jeder Haushalt über eine eigene Waschmaschine. Die rund 300 Waschsalons, die es noch in Deutschland gibt, verteilen sich einzig auf größere Städte, in denen die Nachfrage noch ausreichend hoch ist.
  • Waschsalons werden hauptsächlich von jungen Menschen, Single-Männern oder Urlaubern genutzt. Unterschieden werden in der Regel SB-Waschsalons und Betriebe mit Servicepersonal.
  • In einem Waschcenter mit Selbstbedienung kostet ein Waschgang im Schnitt 1,50 Euro bis 3,50 Euro. Die Kosten für den Waschservice durch das Personal liegen natürlich höher. Ein neuer Trend sind die sogenannten Online-Wäsche-Services.

Eine Waschmaschine gehört mittlerweile zur Grundausstattung jeden Haushalts, denn laut einer Statistik des Statistischen Bundesamtes verfügen 96,4% der Deutschen über ein solches Gerät. Obwohl die Waschsalons immer mehr vom Markt verdrängt werden, gibt es vor allem in Großstädten immer noch Menschen, die eine Wäscherei nutzen.

Aber wie funktioniert ein Waschcenter eigentlich? Wann lohnt sich ein Besuch und wie viel kostet der Wäscheservice?

In unserem Ratgeber bekommen Sie alle wichtigen Informationen rund um einen Waschsalon. Wir erklären Ihnen das Konzept des Waschsalons und legen Ihnen Unterschiede von früher zu heute dar. Außerdem zeigen wir Ihnen auf, was dieser Service kostet und welche Wartezeit Sie einkalkulieren müssen. Zum Schluss stellen wir Ihnen eine neuartige Alternative vor.

1. Das Konzept eines Waschsalons

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In einem Waschsalon können Sie gegen Bezahlung die dortigen Maschinen nutzen.

Der erste Waschsalon wurde bereits 1934 in den USA eröffnet. Vor dieser Zeit mussten vornehmlich Hausfrauen ihre gesamte Wäsche noch von Hand waschen. Da die Maschinen zu dieser Zeit jedoch noch sehr teuer waren, konnten sich die meisten Bürger den Luxus eines eigenen Geräts nicht leisten. Daher wurde es sehr beliebt, die Bettwäsche und Kleidung regelmäßig in die Wäscherei zu bringen.

Die erste vollautomatische Waschmaschine mit allen nötigen Funktionen gab es in Deutschland erst Anfang der 50er Jahre zu kaufen. Allerdings war auch diese sehr teuer und daher nur für wenige Familien erschwinglich.

Ein Waschsalon als sozialer Treffpunkt

Manche Menschen nutzen diesen Service auch, um mit anderen in Kontakt zu kommen. Einige Salons bieten neben Warteräumen auch Kaffee und freies WLAN an.

Erst in den 60er Jahren ändert sich die Situation etwas. Waschmaschinen wurden günstiger und so konnten sich immer mehr Menschen ein eigenes Gerät leisten. Durch diesen Umstand haben viele Waschsalons ihren Service verändert. Nun kann man in vielen Wäschereien Wäsche nicht nur selbst waschen und trocknen, sondern kann die Wäsche abgeben und im Anschluss wieder getrocknet und, wenn gewünscht, gebügelt abholen.

Obwohl mittlerweile über 96% der Menschen in Deutschland eine eigene Waschmaschine besitzen, gibt es dennoch in jeder großen Stadt mindestens einen Waschsalon. Genutzt werden diese vor allem von:

  • jungen Leuten (hauptsächlich Studenten)
  • Single-Männern
  • Urlaubern

Viele junge Leute können sich in den Großstädten nur sehr kleine Wohnungen leisten. So steht für eine Waschmaschine oftmals kein Platz zur Verfügung. Auch wenn eine gemeinschaftliche Nutzung der Waschmaschinen in einem Gebäude immer beliebter wird, wird diese Möglichkeit nicht überall angeboten.

Aber auch Single-Männer schaffen sich in einigen Fällen keine eigene Waschmaschine an. Ein City-Reinigung erspart Ihnen dabei eine Menge Arbeit und lohnt sich oftmals auch in zeitlicher Hinsicht.

Die Wäschereinigung nutzen jedoch auch Urlauber oder Personen auf Geschäftsreise. Sie sind teilweise auf Waschsalons angewiesen und nehmen auch gern den Bügelservice in Anspruch.

2. SB-Waschsalon vs. Waschsalon mit Personal

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An einem Automaten erhalten Sie eine Münze und Waschmittel.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Arten von Waschsalons: einen mit Selbstbedienung und den anderen mit Personal. Meistens handelt es sich um öffentliche Einrichtungen, es gibt jedoch auch Wäschereien, die privat geführt werden.

SB-Waschsalons stellen lediglich die Räumlichkeiten und die Maschinen zur Verfügung. Dort können Sie Ihre Wäsche hinbringen, waschen und je nach Belieben auch trocknen. Informationen zur Bedienung der Maschinen finden Sie in der Regel in einem Aushang. In den meisten Waschsalons steht ein Münzautomat. Sobald Sie bezahlt haben, bekommen Sie eine Münze zur Betätigung der Waschmaschine. Außerdem bekommen Sie dort das passende Waschmittel, sodass Sie keins von Zuhause mitbringen müssen.

Ein Waschcenter mit Personal ist hingegen ganz anders aufgebaut. Dort geben Sie lediglich Ihre Wäsche ab, während das Personal alles Weitere übernimmt. Sie können angeben, ob die Wäsche nur gewaschen oder auch getrocknet und gebügelt werden soll.

Kleidung wie beispielsweise einen Anzug oder eine Lederjacke sollten Sie hingegen in eine chemische Reinigung geben. Diese sind zudem auf eine Hemdenreinigung spezialisiert.

3. Dauer und Kosten der Wäschereinigung

schnell und sauber

Ein normaler Waschgang dauert im Durchschnitt etwa eine Stunde.

Im Hinblick auf die Preise spielt es natürlich eine große Rolle, welche Art von Wäscherei Sie aufsuchen. SB-Waschsalons sind generell wesentlich preiswerter, da kein Personal bezahlt werden muss und nur die Räumlichkeiten und Waschmaschinen zur Verfügung gestellt werden müssen.

Die Preise unterscheiden sich natürlich zwischen den einzelnen Betrieben. Im Schnitt kostet ein Maschinenwaschgang in einem Selbstbedienungsbetrieb zwischen 1,50 Euro und 3,50 Euro. Normalerweise hängt auch immer eine Preisliste aus, die Aufschluss über die verschiedenen Leistungen und deren Kosten gibt. Ein Waschgang dauert im Schnitt etwa 30 bis 60 Minuten. So lange müssen Sie sich häufig Ihre Zeit mit Nebenbeschäftigungen vertreiben.

Wählen Sie einen Waschsalon mit Servicepersonal bezahlen Sie im Durchschnitt natürlich immer etwas mehr. Zudem kommen die Kosten für die Zusatzleistungen wie das Bügeln hinzu. Allerdings gibt es hier auch einen Vorteil. Sie müssen nicht vor Ort warten bis Ihre Wäsche fertig ist, sondern können in der Zeit andere Dinge erledigen. Die Mitarbeiter teilen Ihnen eine Uhrzeit mit, zu welcher Ihre Wäsche abholbereit ist.

Tipp: Suchen Sie einen Waschsalon in Ihrer Nähe, können Sie die Adresse ganz einfach im Internet finden.

Normalerweise ist ein Waschsalon oder eine Putzerei sechs Tage die Woche von etwa 7 Uhr bis 22 Uhr zugänglich. Einige wenige Betriebe haben sogar sonntags geöffnet. Die Öffnungszeiten können Sie entweder im Waschsalon selbst oder auf der Homepage einsehen.

4. Alternative: Online-Wäsche-Service

Wäscheservice

Bei einem Online-Wäsche-Service erteilen Sie den Auftrag über das Internet.

Da es heutzutage doch sehr umständlich ist, die Wäsche regelmäßig in die Wäscherei zu bringen, haben sich einige Unternehmer eine Alternative zu diesem Modell überlegt. So gibt es mittlerweile sogenannte Internet-Waschsalons. Diese sollen es Menschen ohne Waschmaschine erleichtern, Ihre Wäsche auswärts reinigen zu lassen.

Es gibt bei dieser Alternative zwei unterschiedliche Konzepte. Bei der ersten Variante wird die Wäsche von einem Mitarbeiter abgeholt und wieder zurückgebracht, wenn diese gewaschen, getrocknet und gebügelt ist. Bei der anderen Möglichkeit schicken Kunden die Wäsche per Post zum Wäscheservice und bekommen ein paar Tage später Ihr Paket mit der gereinigten Kleidung zurück.

Beiden Versionen ist gemein, dass Sie Ihren Auftrag über das Internet erteilen müssen. So können Sie enorm viel Zeit sparen, da der Weg zum Salon entfällt und Sie nicht vor Ort oder in der Gegend warten müssen, bis Ihre Wäsche fertig ist. Vielen Dienste bieten zudem einen Express-Service an. Durch diesen ist die gewaschene und gebügelte Wäsche schon nach ein paar Stunden wieder bei Ihnen zu Hause.

Allerdings muss dazu gesagt werden, dass diese Dienste sehr teuer sind und sich in vielen Fällen nicht rechnen.

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