Hemden waschen: Mit diesen Tricks reinigen Sie Ihr Hemd richtig

Hemden-waschen-Ratgeber
  • Trennen Sie Ihre Hemden nach Farben und Material. Ein weißes Hemd ergraut nicht so schnell, die Farbwirkung eines bunten Hemds bleibt länger erhalten und das tiefe, ausdrucksstarke Schwarz behält seine Intensität.
  • Weiße Hemden aus Baumwolle sind sehr unempfindlich. Meist können Sie bei 60°C in die Waschmaschine. Viele bunte Stoffe vertragen Hitze weniger gut, sodass Sie sie auf nicht mehr als 40°C waschen sollten.
  • Entfernen Sie vor dem Waschgang sämtliche Accessoires, wie Krawattennadeln, Manschettenknöpfe oder Kragenstäbchen. Klappen Sie den Kragen hoch und schließen Sie den obersten Knopf des Hemdes, bevor es zur Wäsche kommt.

Einige Männer tragen ein Hemd nur zu besonderen Anlässen. Bei vielen gehört es indes zum Alltag. Es ist aus den meisten Berufen nicht wegzudenken. Selbstverständlich greifen auch viele Frauen zum Business-Outfit mit einer schicken Bluse. Damit Hemden und Blusen auch nach häufigem Tragen schön bleiben und nicht verblassen, sollten Sie einige Pflegehinweise beachten.

In unserem umfassenden Ratgeber gehen wir detailliert auf viele Fragen rund ums Hemden waschen ein. Sie erfahren, wie Sie ein Hemd waschen sollten und ob es Unterschiede zu bügelfreien Hemden gibt. Wir gehen darauf ein, was Sie bei bunten sowie einfarbigen Hemden beachten sollten. Selbstverständlich gibt es zahlreiche verschiedene Materialien, sodass wir Sie auch über dieses Thema informieren.

Wir widmen uns auch typischen Problemen wie Schweißgeruch und dem Waschen verschiedener Farben zusammen. Zusätzlich beraten wir Sie, ob Bleichmittel oder Weichspüler zu empfehlen sind.

1. Hemden waschen – das Sortieren nicht vergessen!

Seidensticker

Das Vorsortieren ist ebenso wichtig wie das Waschen der Hemden.

Auch wenn es einfach ist, alle Hemden auf einen Haufen zu werfen und in die Waschmaschine zu stecken, sollten Sie davon absehen. Schließlich wollen Sie auch im nächsten Jahr noch auf ein hochwertiges Hemd zurückgreifen können.

Bunte Hemden können Sie mit anderen knalligen Farben zusammen waschen. Achten Sie jedoch möglichst darauf, dunkle Farben mit anderen dunklen Farben zu waschen. Gleiches gilt, wenn es um hellere Farbtöne geht. Ein gelbes Hemd verträgt sich nicht so gut mit einem dunkelgrünen, da die Farben sich früher oder später annähern.

Ihr dunkles Hemd wirkt schnell etwas heller und das strahlende Kleidungsstück erscheint deutlich matter. Das Strahlen geht verloren.

Schwarze sowie weiße Hemden sollten separat gewaschen werden. Da diese beiden Varianten besonderer Pflege bedürfen, sollten Sie nicht in Kontakt mit der übrigen Wäsche kommen. Besonders weiße Hemden werden bei der gemeinsamen Wäsche schnell grau und unansehnlich. Schwarze Hemden hingegen verlieren ihre durchdringende Farbwirkung.

Tipp: Wer selten ein Hemd anzieht, sollte nicht allzu lange auf ein weiteres Hemd warten, sondern die Maschine möglichst bald anschalten. So lässt sich ein Festsetzen unangenehmer Gerüche oder auch Flecken verhindern.

Sortieren Sie spezielle Materialien aus. Ein Seidenhemd sollten Sie nicht gemeinsam mit einem gewöhnlichen Baumwollhemd waschen. Dies führt bei keinem der beiden Hemden zu einem optimalen Waschergebnis.

Hier finden Sie die wichtigsten Tipps noch einmal kurz zusammengefasst:

  • nach Farben sortieren (hell zu hell, dunkel zu dunkel)
  • weiße und schwarze Hemden separat waschen
  • unterschiedliche Materialien trennen

2. Hemden auf den Waschgang vorbereiten

richtig waschen

Entfernen Sie Manschettenknöpfe und weitere Accessoires vor dem Waschen!

Egal ob Herrenhemden oder Blusen – lassen Sie etwas Platz in der Maschine, damit sich die Kleidungsstücke nicht aneinander quetschen. So kommt ausreichend Wasser an jede Stelle und Ihre Kleidung wird nicht zu stark geknittert. Besonders beim anschließenden Bügeln erweist sich dies als enormer Vorteil.

Haben Sie eine Waschmaschine mit einem Fassungsvermögen von fünf Litern, sind etwa fünf bis sechs Hemden optimal. Fasst Ihre Maschine etwas mehr Inhalt, können Sie die Zahl selbstverständlich erhöhen. Fangen Sie jedoch in keinem Fall an, die Wäsche zu quetschen. So kann sich die Kleidung nicht ausreichend entfalten und es treten häufiger Beschädigungen auf.

Teure Hemden besonders schützen

Wenn Sie ein Lieblingshemd haben oder aber ein teures Designerstück besonders schützen möchten, verwenden Sie einen Wäschesack. Wasser und Waschmittel können wunderbar eindringen, Knöpfe allerdings nirgends hängen bleiben.

Um Ihre Hemden vor Beschädigungen zu schützen, sollten Sie sie zuknöpfen. Lockern Sie zusätzlich den Kragen und schlagen Sie diesen auf. Es muss nicht jeder Knopf geschlossen sein, wichtig ist allerdings das Schließen des obersten Knopfes. Schmutz, der sich direkt am Kragen befindet, kann so leicht entfernt werden. Gleichzeitig schützen Sie den empfindlichen Kragen, da das Hemd nicht an einer Stelle scheuert.

Um die Farbe des Hemdes zu schützen, können Sie Ihr Lieblingsstück auch auf links waschen. Der Effekt dieser Methode ist allerdings begrenzt. Wichtiger sind die übrigen Tipps.

Neben den Kragen sind es häufig die Manschetten, die von einem Fleck betroffen sind. Befindet sich ein hartnäckiger Soßen- oder auch ein Rotweinfleck auf dem Ärmel, geht es ans Vorbehandeln. Bei klassischen Flecken reichen Gallseife und ein feuchtes Tuch.

Rotweinflecken hingegen lassen sich bestens unter kaltem Wasser ausspülen. Achten Sie darauf, möglichst wenig zu reiben, sondern den Fleck nur vorsichtig abzutupfen. Haben Sie den Fleck erst etwas später bemerkt, können Sie auch eine Salzlösung herstellen und den Ärmel ein bis zwei Stunden darin eintauchen. Für einen Liter Wasser sollten Sie etwa drei bis vier Esslöffel Salz verwenden.

Vergessen Sie nach der Vorbehandlung nicht, die Waschmittel- oder Salzreste gründlich auszuspülen. So erstrahlen Ihr Hemd oder Ihre Bluse schon bald wieder in der gewohnten Optik.

Probleme treten oftmals mit Kragenstäbchen und Manschettenknöpfen auf. Verfügt Ihr Hemd nicht über einen Haifischkragen, sondern beispielsweise über einen Kentkragen, müssen die Kragenstäbchen vor dem Waschgang entfernt werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sie abbrechen oder sogar die Waschmaschine beschädigen.
Achten Sie auch darauf, speziell angebrachte Manschettenknöpfe vor jeder Wäsche beiseite zu legen.

3. Wie Sie Hemden richtig waschen

offen geschlossen

Vollwaschmittel eignet sich nur für weiße Hemden.

Sind die Vorbereitungen erledigt, kommt es zur Wäsche. Für die verschiedenen Wäschestücke sollten Sie unterschiedliche Waschprogramme auswählen. Beachten Sie die Angaben auf dem Etikett des Hemdes. Die meisten Hemden können Sie bei einer Temperatur von 40 Grad Celsius problemlos waschen. Wenn Sie mehrere Hemden waschen möchten, wählen Sie die geringste Temperaturangabe aus.

Zusätzlich gilt es, das richtige Waschmittel zu verwenden. Für bunte Hemden eignet sich Colorwaschmittel, wodurch die Farben länger strahlen. Weiße Oberhemden sind in der Regel am wenigsten empfindlich, sodass Sie hier meist zum klassischen Vollwaschmittel greifen können.

Schwarze Hemden neigen hingegen zum Verblassen. Um diesem Prozess von Anfang an entgegenzuwirken, können Sie spezielle Waschmittel für dunkle oder schwarze Wäsche verwenden. Diese enthalten Farbstoffe, die an das Hemd abgegeben werden und so die Farbe länger in kräftigem Schwarz erstrahlen lassen.

3.1. Die ideale Waschtemperatur finden

40°C sind ein guter Richtwert für viele Hemden. Manche Hemden benötigen jedoch etwas höhere Temperaturen, um wirklich sauber zu werden. Insbesondere im Sommer kommen Sie schneller ins Schwitzen, sodass das Hemd oder die Bluse vielleicht an dem einen oder anderen Tag unangenehm riecht.

rosa Hemd waschen

Se können nicht jedes Hemd heiß waschen!

Für Hemden, die nicht mit höheren Temperaturen gewaschen werden können, stellt dies ein echtes Problem dar. Beim Schwitzen werden Bakterien ausgeschwemmt, die für den unangenehmen Geruch verantwortlich sind. Zuverlässig abtöten lassen sich diese jedoch erst bei einer Temperatur von mindestens 60°C.

Sie können sich somit überlegen, ob Sie Ihr Hemd trotz gegenteiliger Waschempfehlung einmalig mit einer höheren Temperatur waschen. Sie riskieren dabei allerdings, dass das Hemd beeinträchtigt wird. Alternativ können Sie auch auf einige Hausmittel zurückgreifen, die bestens gegen Gerüche helfen. Einen kurzen Überblick finden Sie in dieser Liste:

  • Essigessenz und Wasser mischen: Ein Verhältnis von Eins zu Fünf reicht aus, um Bakterien abzutöten. Legen Sie die betroffenen Hemden in ein Wasserbad mit Essig ein und lassen es es etwa eine Stunde einwirken. Anschließend waschen Sie das Hemd kurz aus und stecken es in die Waschmaschine. Der Essiggeruch verschwindet beim Waschgang.
  • Zitronensäure für weiße Hemden: Essig verträgt sich nicht so gut mit weißer Farbe, sodass Sie zu Zitronensäure greifen sollten. Sie benötigen etwa vier bis fünf Teelöffel Säure für einen Liter warmes Wasser. Seien Sie bei der Handhabung vorsichtig und lassen Sie das Hemd nicht länger als eine Stunde einweichen. Neben dem unangenehmen Geruch werden ganz nebenbei die meisten Flecken entfernt.
  • Kernseife: Sind die Achseln das Problem, können Sie diese Stellen mit Kernseife einreiben. Gehen Sie jedoch behutsam vor, um Ihr Hemd nicht zu stark zu strapazieren.

Wenn Sie Ihr Hemd waschen, können Sie einen Eco-Waschgang wählen. Die angezeigte Temperatur wird dabei unterschritten. So wird das Hemd weniger heiß gewaschen und gleichzeitig sparen Sie Energie. Das Waschergebnis sollte hingegen bei der regulären Einstellung sowie im Eco-Modus gleich ausfallen.

3.2. Der Schonwaschgang eignet sich für feine Stoffe

Kurzarm Hemd waschen

Unterschiedliche Materialien benötigen andere Pflege.

Bei einem Programm für pflegeleichte Wäsche, fällt die Schleuderzahl relativ niedrig aus. Bei 400 bis 600 Umdrehungen pro Minute wird Ihr Hemd deutlich weniger beansprucht, als wenn Sie mit 1200 Umdrehungen schleudern.

Den Nachteil entdecken Sie, sobald Sie die Maschine anschließend öffnen. Ihre Hemden sind noch relativ nass, sodass das Trocknen deutlich länger dauern kann.

Da es sehr unterschiedliche Stoffe gibt, die bei der Herstellung eines Hemdes oder einer Bluse zum Einsatz kommen, finden Sie hier eine Auflistung:

Verwendeter Stoff Eine kurze Waschanleitung
Baumwolle Der Grundstoff findet in den meisten Hemden Verwendung. Hier können Sie am wenigsten falsch machen. Baumwollhemden sind relativ robust, können in der Regel bei mindestens 40°C gewaschen werden. Verwenden Sie Vollwaschmittel bei weißen Hemden, bei bunten Hemden am besten Colorwaschmittel. In den Trockner sollte eigentlich kein Hemd. Wenn es jedoch ein Hemd aushält, dann ist es die Variante aus Baumwolle.
Polyester Einige Hemden beinhalten einen Teil an Kunstfasern oder bestehen gänzlich aus Polyester. Hohe Temperaturen schaden dem Stoff. Daher sollten Sie bei möglichst niedriger Gradzahl waschen. Auf den Trockner können Sie getrost verzichten, da die Kunststofffasern sehr schnell trocknen. Allerdings neigt Polyester dazu, Gerüche schnell anzunehmen.
Leinen Das luftige Hemd für die Sommermonate ist deutlich empfindlicher. Die Maschinenwäsche ist in Ordnung. Allerdings der Waschgang bei nicht mehr als 40°C stattfinden. Verzichten Sie auf das Schleuderprogramm, da da Material ansonsten schnell aufgeraut wird. Ein Leinenhemd darf nicht in den Trockner, da die Struktur des Hemdes bei zu großer Hitze stark beansprucht wird.
Seide Die Nr. 1 unter den Stoffen müssen Sie besonders schonend behandeln. In der Regel ist eine Maschinenwäsche nicht möglich. Sie müssen das gute Stück somit von Hand waschen oder aber in die Reinigung bringen. Falls das Etikett das Waschen in der Maschine erlaubt, verwenden Sie ein spezielles Seidenwaschmittel, schleudern Sie das Hemd nicht und nutzen Sie einen Wäschesack.

3.3. Ein kleiner Exkurs zur Baumwollfaser

Kragen schonen

Baumwolle ist der Hauptbestandteil vieler Hemden.

Baumwolle ist nicht gleich Baumwolle. Es gibt zahlreiche verschiedene Webarten, die dem Hemd eine gänzlich unterschiedliche Optik verleihen.

  • Oxford: Die im Oxford-Stil gewebten Hemden sind weich und anschmiegsam, gleichzeitig sehr strapazierfähig. Im direkten Vergleich mit anderen Webarten wirkt das Modell jedoch weniger edel.
  • Flanell: Mit einem solchen Hemd sind Sie im Winter bestens unterwegs. Durch das Aufrauen des Stoffs wärmt diese Variante sehr gut. Diese Webart findet vorwiegend bei Freizeithemden Verwendung.
  • Popeline: Viele hochwertige Hemden sind in dieser Art gefertigt. Neben der hohen Strapazierfähigkeit sowie dem angenehmen Tragegefühl sind Hemden dieser Machart häufig bügelfrei oder zumindest deutlich leichter zu bügeln.
  • Fil à Fil: In dieser Webart werden Hemden gefertigt, die durch Farbakzente glänzen. Es entsteht ein interessanter Wechsel zwischen unterschiedlich gefärbten Fasern. So wird eine leicht schimmernde Optik erreicht.

3.4. Besonderheiten eines Seidenhemds und einer Seidenbluse

ärmelloses Hemd waschen

Seide: elegant, aber pflegeintensiv!

Seide ist besonders anschmiegsam, fällt sehr leicht und macht aus vielen Looks etwas ganz Besonderes. Geht es um die Wäsche, stellt sich das Material allerdings als Sensibelchen dar. Nur wenige Kleidungsstücke aus Seide können Sie in der Waschmaschine waschen.

Lässt das Seidenhemd die Maschinenwäsche zu, dürfen es nicht mehr als 30°C sein. Zusätzlich bedarf es eines Wäschesacks sowie eines speziellen Seidenwaschmittels, um die empfindlichen Fasern zu schützen.

Wenn Sie Ihr Seidenhemd oder Ihre Seidenbluse per Hand waschen, achten Sie darauf, möglichst schonend vorzugehen. Legen Sie das Hemd nur wenige Minuten ins Wasser, waschen es kurz durch und spülen die Waschmittelreste schnell wieder aus. Achten Sie darauf, so wenig wie möglich zu reiben, da die einzelnen Seidenfasern ansonsten schnell brüchig werden.

Im Anschluss wringen Sie das nasse Hemd sanft aus. Vermeiden Sie zu starken Druck. Ein Schleuderprogramm in der Waschmaschine ist tabu. Zum Trocknen können Sie das nasse Hemd vorsichtig in Form ziehen. Im Anschluss hängen Sie es über einen Kleiderbügel oder breiten es auf dem Wäscheständer aus.

Achtung: Nicht jeder Seidenstoff verträgt den Wasserkontakt. Bei diesen speziellen Stoffen ist eine chemische Trockenreinigung in der Wäscherei unumgänglich.

4. Im Anschluss an den Waschgang ordentlich trocknen

Vielleicht steht Ihnen ein Trockner zur Verfügung und Sie setzen auf die schnelle Trocknung. Die wenigsten Hemden vertragen jedoch große Hitze, sodass Sie Hemden lediglich dann in den Trockner geben sollten, wenn Sie die Temperatur niedrig einstellen.
Wenn Sie Ihr Hemd waschen und anschließend in den Trockner geben, wringen Sie es zunächst vorsichtig aus oder schleudern es auf kleiner Stufe.

Krawatten und Hemden waschen

Bügelfreie Hemden lassen Sie am besten auf einem Kleiderbügel trocknen.

Um jedoch ein exzellentes Waschergebnis zu erzielen, stecken Sie Ihr Hemd besser nicht in den Trockner. Ziehen Sie es in nassem Zustand sanft in Form. So vermeiden Sie ein Verziehen und sorgen gleichzeitig dafür, dass viele Falten erst gar nicht entstehen. Beim anschließenden Bügeln sparen Sie sich jede Menge Zeit.

Um für ein optimales Ergebnis beim Bügeln zu sorgen, bügeln Sie Ihr Hemd in leicht feuchtem Zustand. So entstehen erst gar keine Falten, die besonders bei weißen Hemden sehr hartnäckig sein können. Weitere Tipps, wie Sie Hemden bügeln können, erhalten Sie in unserem entsprechenden Artikel.

Für bügelfreie Hemden gelten Besonderheiten bei der Trocknung. Idealerweise hängen Sie ein solches Hemd auf, wenn es noch durchnässt ist. Ziehen Sie das kurz glatt, um sichtbare Falten zu entfernen. Nutzen Sie einen Kleiderbügel als Aufhängemöglichkeit. Die Dusche bietet sich an, wenn das Hemd noch sehr nass ist.

Auch wenn Sie eigentlich ohne zu Bügeln auskommen sollten, schadet es dem Hemd nicht, vorsichtig nachzubügeln, um auch die letzte Falte zu erwischen.

5. Wichtige Fragen und Antworten – FAQs

Wie oft muss ich ein Hemd waschen?

Hemden in der Waschmaschine waschen

Mit ein paar Tipss können Sie Ihre Hemden selbst waschen.

In der Regel sollte ein Hemd nach jedem Tragen gewaschen werden. Durch Schweiß und Hautschuppen treten Verunreinigungen auf, die schnell unangenehm werden. Wer sein Hemd längere Zeit nicht wäscht, riskiert zudem, dass manche Flecken sich nur noch unter großem Aufwand entfernen lassen. Meist ist das Hemd nach einem Arbeitstag ohnehin nicht mehr knitterfrei, sodass es gebügelt werden müsste. In diesem Zug ist es ein Leichtes, das Hemd vorab zu waschen.

Wie teuer ist die Reinigung eines Hemdes?

Hemden waschen kann eine mühselige Angelegenheit sein. Wer auf dem Nachhauseweg an einer der etwa 4700 Reinigungen in Deutschland (gem. des Statistischen Bundesamtes) vorbeikommt, kann sich den Schritt überlegen. Für die Kombination Waschen und Bügeln müssen Sie zwischen zwei und drei Euro rechnen. Die Preise variieren jedoch teils sehr stark.

Kann ich Hemden stärken?

Ja, die Behandlung mit Stärke ist möglich. Allerdings ist der schmutzabweisende Effekt heute weniger spürbar als in vergangenen Zeiten. Durch die Verwendung der Stärke leiden jedoch die Fasern. Insbesondere bei empfindlichen Stoffen ist daher davon abzusehen, Hemden zu stärken.

Ist es sinnvoll, ein Hemd mit Bleichmitteln zu behandeln?

Dies ist generell nur bei weißen Hemden zu empfehlen. Verwenden Sie Bleichmittel nur, wenn ein Hemd stark verschmutzt ist. Tragen Sie zu Ihrem Schutz bei der Behandlung Handschuhe und hängen Sie das Hemd anschließend in der Sonne auf. Durch die UV-Strahlung verstärkt sich der Effekt des Bleichmittels.

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